Webanwendungen

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3. Social Media Anwenderkonferenz

Webanwendungen 

»Die Community tritt hier als Korrektiv auf und gibt den meist weiblichen Nutzern Ratschläge, für die früher die Familie da war.« Auch Prof. Dr. Matthias Fank kennt diesen Effekt. »Die Informationsglaubwürdigkeit verschiebt sich zugunsten der Webanwendungen. Das Vertrauen, das lange in das eigene soziale Umfeld herrschte, geht auf die kollektive Intelligenz der Social Media über.«
Doch wie können Unternehmen vom vorhandenen Interesse ihrer Nutzer profitieren? »Indem sie die Kunden nicht länger auf ihre Plattformen zu ziehen versuchen, sondern selbst dort auftreten, wo der Nutzer sich ohnehin befindet«, weiß Franken und zeichnet dazu ein Worst-Case Scenario: »Ein Hersteller für Säuglingsnahrung hat sich zeitweise in unseren Foren bewegt. Die Zeiten, die die Nutzer auf Antworten durch das Unternehmen warten mussten, waren allerdings groß, weil jede Aussage zuvor mit der Rechtsabteilung abgeklärt werden musste.« Er nennt jedoch auch das Beispiel einer Zusammenarbeit zwischen Urbia und einer Marke für Schwangerschaftstests. »Die Firma hat ausgewählte Paare begleitet, die sich ein Kind wünschen. Vor kurzem ist mit Madelaine, das erste Baby dieser Zusammenarbeit, geboren worden.« Das Unternehmen habe nicht nur auf Werbegeschenke gesetzt, sondern sich Mühe mit der Kommunikation zwischen Anbieter und Verbraucher gegeben. »Social Media macht man nicht mal eben nebenbei.«

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