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3. Social Media Anwenderkonferenz

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Wie surfen wir in 50 Jahren?
Eine weitere diskutierte Frage bezüglich Social Media, die auf der Anwenderkonferenz zur Sprache kam, ist die des Nutzens. »Wenn meine Tochter bei Facebook ein Minispiel spielt, dann frage ich mich: Wem nutzt das? «, stellt Dr. Winfried Felser die Kernfrage. In dieselbe Richtung argumentiert auch Ralf Déus von PricewaterhouseCoopers, der auf der Anwenderkonferenz die Wichtigkeit der Social Media insbesondere für Entscheider in Unternehmen betonte. Dr. Winfried Felser ist Vorstand der NetSkill AG, dem Betreiber der Competence Site, einer Datenbank für Wirtschafts-kompetenzen. Er attestiert dem Web 2.0 einen großen Anteil »an Stalkern, Mobbern und vor allem Schwätzern.« Vor diesem Hintergrund zeichnete er vor den Anwesenden sein Bild von der Zukunft des Internets. »Wir reden hier, um das Format beizubehalten, vom Web 3.0 und dem Web 4.0«, erläutert Felser. Das semantische Web, dem bereits die Kennzahl 3.0 zugewiesen wird, müsse jedoch durch Kompetenzen erweitert werden, um seine Qualität aufrechtzuerhalten. Das folgende Web 4.0 umfasst schließlich die Perfektion der Geschäftsprozessorientierung. »Es geht hier um Wertschöpfung durch Qualität. Und dabei ist es vollkommen egal, ob wir noch Browser haben werden, Apps nutzen oder uns selbst körperlich anschließen«, prophezeit er. »Ohnehin wird der Begriff des Internets weiter in den Hintergrund rücken, die Trennlinien weiter schwinden.«
Während der Nutzen von Social Media noch hinterfragt wird, ist die rege Nutzung derselben unbestreitbar: Vor, nach, aber vor allem während der Konferenz wurde eifrig getwittert, Referenten und Vorträge wurden von den Anwesenden kritisch kommentiert.

 

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