Dialog in Social Media

  • Involvement bedeutet, Interesse an der Thematik und dem Standpunkt des anderen zeigen. Dies erfordert, dass man an der Meinung des Gegenübers interessiert ist und diese respektiert.

  • Vertrauen: Ständiges Misstrauen würde eine Kommunikation fast unmöglich machen, weil dann jede Äußerung überprüft werden müsste. Natürlich steckt hier Risikopotential – aber wer aber mit falschen Aussagen versucht, seinen Standpunkt zu festigen, erweckt den Eindruck an einem Dialog sowieso nicht interessiert zu sein und läuft Gefahr, entdeckt und an den virtuellen Pranger gestellt zu werden. Hier haben sich im Social web Mechanismen entwickelt, die gerade dazu zwingen, von Anfang durch Ehrlichkeit Vertrauen aufbauen zu müssen.

  • Respekt. Gegenseitiger Respekt ermöglicht ein aufeinander Zugehen, ohne den eigenen Standpunkt verlassen zu müssen. Die Akzeptanz anderer Haltungen gehört genauso zu einem guten Umgang wie die grundsätzliche Anerkennung der Gleichheit der Gesprächspartner.

  • Hoffnung: Wir engagieren uns in Konversationen aus einem Grund: Wir hoffen auf Möglichkeiten. Möglichkeiten zur Veränderung - das heißt die Entfaltung des Potentials, das in unseren kommunikativen Handlungen steckt. Beispiel: Corporate Blogging ist, richtig durchgeführt, Generieren von Hoffnung: Hoffnung für Mitarbeiter, hierarchische Grenzen überwinden zu können. Außerdem: Hoffnung für Stakeholder in einen konstruktiven Dialog mit dem Unternehmen zu gelangen. Und zu guter Letzt: Hoffnung für das Unternehmen durch Einsichten ein Stück mehr zu geben - und im Gegenzug wertvolle Kritik zu erhalten.
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