Community-Strukturen

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4. Social Media Anwenderkonferenz

Community Strukturen 

Dass Unternehmen nicht nur kreativ mit Social Media umgehen, sondern sogar das eigene Konzept auf Community-Strukturen aufbauen können, verdeutlicht Matthias Kröner, Vorstandsmitglied der Fidor Bank AG. Neue Ideen seien vor allem im Finanzsektor nötig, da die Bankenkrise das ohnehin geringe Vertrauen in Kreditinstitute weiter verringert habe. Außerdem habe das Finanzwesen ein weiteres Grundsatzproblem: »Bankprodukte sind langweilig. Daran ändert auch das Social Web nichts«, sagt Kröner. Die logische Folge sei daher Banking 2.0, das stärker an Community-Strukturen orientiert sein müsse. Dies umfasst beispielsweise, dass die Community nur in geringem Maße eingeschränkt werden soll. »Man sollte die Selbstreinigungsfunktion einer Gemeinschaft nicht unterschätzen«, verweist Kröner auf das Korrektiv im Web. Banking 2.0 sei außerdem eine Gesamtstrategie mit allen Konsequenzen. Wer fragwürdige Produkte anbieten wolle, solle das nicht im Social Web tun. Weiter gelte: »Es geht hier um die Kommunikation. Jede Form von Abverkauf hat im Social Web grundsätzlich nichts zu suchen.«

Unter den Teilnehmern entsteht eine Diskussion, ob das wirklich so sein müsse. Matthias Kröner relativiert, Produkte die zum jeweiligen Kanal passten, könnten theoretisch über Facebook vertrieben werden. Felix Göppl von Electronic Arts sieht hingegen die Möglichkeit einer weiteren Kommerzialisierung von Social Media. »Transaktionen im Social Web müssten jedoch langsamer und eher narrativ ablaufen als in der Realwelt.«

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