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4. Social Media Anwenderkonferenz

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Mit der Behauptung, Social Media sei ein kurzfristiger Hype, räumt Luisa Vollmar auf. Die Verantwortliche für Corporate Communications der Deutschen Telekom AG deutet auf ein Foto, auf dem ein junger Mann zwischen zwei professionellen Journalistinnen in der ersten Reihe einer Modenschau sitzt. »Dieser Mann nennt sich Bryanboy und ist Blogger«, erläutert Vollmar und macht klar, welche Veränderungen sich durch die Möglichkeiten des Social Web ergeben haben. »Auch wir haben gesehen: Social Media passiert mit oder ohne uns. Daher halten wir es für sinnvoller, eine eigene Stimme im Netz zu haben.«
Derzeit ist die Deutsche Telekom in rund 250 Initiativen im Social Web aktiv und bedient alle gängigen Kanäle: »Wir haben ein Unternehmensblog, sind auch auf YouTube, Twitter und Facebook.« Gleichzeitig versuche man, Experten, Akteure des Social Web und andere Interessierte tatsächlich zu treffen, um die Community zu stärken.

Ein allgemein angeregt diskutiertes Problem der Anwenderkonferenz auch beim anschließenden Get-Together ist die nachträgliche Bewertung der eigenen Social-Media-Aktivitäten. Thomas Helfrich von Bayer schlägt vor, jedes Unternehmen müsse eine individuelle Methode finden. »Quantität in Sachen Community ist für uns unwichtig.« Stattdessen müsse man die eigenen Umstände bedenken. Felix Göppl von Electronic Arts plädiert für ein Modell, das die Opportunitätskosten eines Engagements im Social Web zur Erfolgsmessung heranzieht.

Die Social Media Anwenderkonferenz ist die erste Social Media Konferenz an der Fachhochschule Köln und findet bereits seit 2007 statt.

 

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